Medikamentöse Therapie

Neurologische Klinik

Direktor:
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Stefan Schwab

Epilepsiezentrum

Sprecher: OA Prof. Dr. med. Hajo Hamer

Für die Epilepsietherapie stehen heute ein große Palette von Medikamenten mit unterschiedlichen Wirkstoffen zur Verfügung. Über die Auswahl und die adäquate Dosierung entscheidet der Arzt . Er berücksichtigt dabei die diagnostizierte Epilepsieform, eventuelle Begleiterkrankungen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Unter Umständen ist eine Kombinationstherapie mit verschiedenen Wirkstoffen erforderlich.

Um die am besten ansprechende Medikation zu finden, ist es sinnvoll, wenn der Patient den Krankheitsverlauf in einem Anfallskalender dokumentiert, da jede anti-epileptische Medikation patientenindividuell erprobt werden muss.

Bei etwa 70% der Epilepsiepatienten kann durch die medikamentöse Therapie Anfallsfreiheit erreicht werden. Der dauerhafte Erfolg der Behandlung hängt ab von der regelmäßigen Einnahme der verordneten Medikamente. Änderungen in der Dosierung dürfen nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt vorgenommen werden. Wenn eine andere Behandlung gewünscht wird, weil zum Beispiel unangenehme Nebenwirkungen aufgetreten sind, muss dies mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Für eine kleine Gruppe von Patienten kann keine befriedigende Medikation gefunden werden, weil z.B. nicht akzeptable Nebenwirkungen auftreten oder keine ausreichende Anfallsfreiheit erzielt werden kann. Man spricht dann von einer Pharmakoresistenz. Für diese Patienten stehen weitere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.


 
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