Menschen mit Epilepsie haben aufgrund ihrer Erkrankung häufig auch berufliche und soziale Probleme. Diese betreffen beispielsweise die Familie bzw. Partnerschaft, den Arbeitsplatz, soziale Kontakte im Freundeskreis oder in Vereinen. Eine medizinisch erfolgreiche Epilepsiebehandlung im Sinne von Anfallsfreiheit bewirkt noch nicht unmittelbar die Lösung all dieser Probleme.

Deshalb will die Sozialarbeit am Epilepsiezentrum gerade auch vor und nach epilepsiechirurgischen Operationen eine Betreuung und Beratung in diesen wichtigen Lebensbereichen anbieten bzw. vermitteln.

Für die Sozialarbeit am Epilepsiezentrum heißt das zunächst Abklärung der privaten und beruflichen Situation des Patienten. Wir leiten notwendige medizinische Rehabilitationen ein und helfen bei der Beantragung beruflicher Rehabilitationsmaßnahmen wie z.B. Umschulungen und Wiedereingliederungen. Unsere guten Kontakte zu Krankenkassen und Reha-Kliniken sowie Einrichtungen der beruflichen Bildung kommen uns dabei zugute.

Auch in Fragen des Krankengeldes, der Leistungen der Bundesagentur für Arbeit sowie der Rente oder der Beantragung eines Schwerbehindertenausweises bieten wir unsere Unterstützung an.
Umfangreiches Informationsmaterial steht für unsere Patientinnen und Patienten bereit. Gerne vermitteln wir Adressen von Epilepsie-Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen.

Das Beratungsangebot unserer Sozialarbeit trägt dazu bei, mit den Patienten Problemlösungen zu finden und Hilfestellung bei deren Umsetzung zu geben.


Einmal im Monat bietet zusätzlich die Psychosoziale Beratungstelle für Menschen mit Epilepsie Mittelfranken in unserer Klinik Beratung und Unterstützung an.

Termine im ersten Halbjahr 2022 - aktuell telefonisch oder per Video:
Freitag, 28. Januar 2022
Freitag, 25. Februar 2022
Freitag, 25. März 2022
Freitag, 29. April 2022
Freitag, 20. Mai 2022
Freitag, 17. Juni 2022
Freitag, 29. Juli 2022

Bitte melden Sie sich nach Möglichkeit an.
Tel.: 0911 393634214
Fax: 0911 393634220
E-Mail: epilepsie-beratung(at)rummelsberger.net
Ansprechpartner:
Kerstin Kählig, Bernhard Köppel